Das Fest der LIebe
Gedicht - Text von Linda am 20. Dezember 2007 10:37:
Der heilige Tannebaum
„Weißgold CLASSIC“
Vielleicht taucht ein Gefühl wieder auf (?).
Furchtbar gut!
Ich bin geboren im Schnee; am 22. August 1961. Meine Alltagsgedanken liegen wieder in ihrem Taufkleid. Da ist so ein Gefühl … als könnte ich Höhenangst haben (?). Aber auch ein schwerer Stein stürzt neben mir in ein drehendes Windrad. Ich dachte; dieser Stein treffe genau den mittleren Punkt meiner Beobachtung. Meine Augen schauten noch immer wartend auf die Menschen, die sich nicht umarmen konnten. Die Erde erreichte den höchsten Puls ihrer Zeit. Verliere ich dich? Sterbe ich (?). Ich war fast oben … im Himmel. Ich sterbe vielleicht doch NIE! Mein Herz schlägt lauter; rast schneller, stürzt ab. Denn immer, wenn ein Flügel von dir meine Schultern streichelt … lache ich. Alles, was sich in mir bewegt; liebt dich noch immer. Es sind meine Gedanken; Gefühle und Worte. Das Leben so; in drei Etagen leben Gefühl, Angst und Gedanken unschwer und werden noch getrennt voneinander durch die Zeit. Ich laufe durch die Nacht; in regennassen Kleidern. Wenn die Sonne ins Meer eintaucht wird der Himmel Nacht. Die Zweige der Bäume am Wegrand sind dürr. Die Einsamkeit … der viele Staub liegt atemlos auf der Straße. Es ist schon Sonnenuntergang; der Zauberwald stirbt.
Am Morgen des ersten Winterfeuers eilte die Nacht durch meine alten verknoteten Termine. Der junge Winter kam. Jordan brachte mir die Wirklichkeit zurück. Hinter Glas umrahmte er die unvorstellbare Freiheit meiner Gedanken. Mein Stern Kalinka2 fällt nun in ein anderes Licht. Die Zeit hatte endlich einen Namen. Ich sah die Berge, das Meer und das Bergfeuer im Schnee liegen. Stille Schreie genügten nicht, um mich aus zwei kalten Händen zu befreien. Vor mir stand „ANGEL“. Ich hatte ihn nicht wieder erkannt; aber ich wusste in dieser verrückten Zeit: … nicht viele Menschen träumen am Tag; so wie ich – um „Viertel und zehn vor 11 Uhr“ von „SVAN van der Claas“. Die Welt spricht von seinen Frauen. Ein paar Stunden später wäre diese Frau nicht mehr jung gewesen, um die Wunde; die aus dem Glück lief … aufzuhalten. Ihre Stimme klang nicht, wie die Angst einer fallenden Träne. Was hatte mir die Zeit auf meine silbernen Flügel geschrieben (?) …
( Wir sind beide nicht gestorben )
Als ich aber dann heute morgen durch die Straßen spazierte fühlte ich mich fremd in ein paar Stunden Gemütlichkeit. Ich stellte den heißen Kaffee an den Straßenrand und bummelte durch das Viertel farbenfrische Blau. Langsam füllten sich die Straßen; Menschen rückten näher an meine Augen. Sie überquerten die Stunde und noch immer stand der Kaffee am Straßenrand. Noch immer bemerkte ich nicht die Zeit an meinem Handgelenk. Schrecklich laut bauten sich kleine, mittelgroße und riesige Steine ein Haus. Der Boden unter meinen Füßen brannte sich wie das Bergfeuer durch den Dschungel. Wie Wölfe hetzten viele Menschen durch den Reißverschluss eines alten Zauns. Das Stück ausgerissene Grün hätte man bestimmt noch unter den Tannenbaum legen können. Nun ist es weniger schön, nur noch ein grauer Stein.
„Ach“! … könnte ich den Stein doch nur zerschlagen. Irgendwann kam die Zeit zu mir zurück und hier – in der Mitte des Tages vermisse ich die Menschen. Sie haben keine Zeit; laufen oder fahren nach Hause. Selbst ich hatte die Zeit in meiner Einkaufstasche vergessen und musste mit dem Bus nach Hause fahren. All das ist gestern passiert; nicht heute. Ich wollte den Augenblick, der meine Sonnenglut löscht … verstehen, hören und sehen. Noch verbrennt nur die Rinde eines verlorenen Tages auf der Haut dieser schrecklichen Straße … Ich stand auf ungespitzten Zigaretten. Ich fand mein Sterben aber jetzt gar nicht lustig. Die Geister zärtlicher Worte trugen lange graue Ohren.
Das bisschen Liebe rannte ungeheizt an mir vorüber. Ich hätte doch nie den Schweiß meines Atmens gefesselt; aber jetzt schwamm diese braune Brühe – nennen wir sie KAFFEE, in keinem anderen Tag, als hier vor diesem Herz eines Bettlers, der mit nackten Füßen auf der Erde saß. Mein Leben und meine Worte besitzen keinen Taler mehr. Aber meine Hände halten mich nicht auf, den Bettler anzuschauen und ihm einen abgebrochenen Tannenzweig zu schenken. Noch ein anderes Lebensgefühl begleitete mich an diesem Tag. Ich schweige; wollte und durfte noch immer atmen, so wie das kleine Herz in mir. Im Kreis wächst ein stiller Morgen; ich liebe sein lebendiges rotes Haar. Hier ertrank mein Herz in „Svan van der Claas“ Worte. Es war der Tag vor Heiligabend. Ich wollte schnell nur noch diesen blauen Farbeimer kaufen … den Schnee blau anmalen und zuletzt in die Arme des Meeres fallen. Na? Und? Nun aber freue ich mich auf Morgen.Heiligabend steht schon vor der Tür. Ich wünsche allen, die fast blind geboren wurden, ein frohes und gesegnetes Fest !!!
Linda
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