Mein Leben im Gedicht !!!!!!!!!!!!!!!

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Gedicht - Text von EngelTinkerbell am 09. Dezember 2007 11:16:

Das nächste Wochenende kommt bestimmt,
da bin ich frei, mal ohne Kind.
Am Freitag Abend geht es los,
was mach ich ohne Kinder bloß.
Ich werd genießen diese Zeit,
und mich freuen, ist nimmer weit.
Hab lang genug,gar sehr gelitten,
als mein Ex und ich nur stritten.
Auch als er nur schwieg, oft stundenlang,
und es mich nur nach draußen drang.
Hab oft getan,was er nur wollte,
was man doch gar nicht machen sollte.
Ich konnte gar nicht mehr ICH sein,
war dadurch hilflos und ganz klein.
Hab mich gefühlt wie so mancher Dreck,
ich wollte flüchten,kam nicht weg.
Er war sich seiner Sache klar,
ich würde bleiben, so wie ich war.
Doch diesmal war ich sehr viel stärker,
das bescherte mir viel Ärger.
Es ging dann los mit ganz viel Streß,
bekam dann böse SMS.
Ob ich denn jeden drüber lasse,
wie ich doch diesen Satz gar hasse.
War immer treu, er glaubte es nicht,
ließ damit immer, mich im Stich.
Ich flirtete, das war nicht schwer,
doch treu war ich gar immer sehr.
Auch einmal kam er Nachts mal heim,
wird die Alte wohl alleine sein ????
Ich schlief ganz friedlich hier im Bett,
er machte Razzia gar nicht nett.
Schoß durch die Wohnung, ich konnte nimmer,
er schaute hier in jedes Zimmer.
Ich tat dann so als ob ich schlief,
doch innerlich ich ganz laut rief.
Ich hatte Angst, doch was sollt ich machen,
bei so beschissenen, blöden Sachen.
Es folgte Drohungen wie Mord,
heee, ich wollte nur noch fort.
Doch auf einmal wars gewesen,
konnte hier was blödes lesen.
Eine Nummer laß ich da,
die auch noch aus dem Osten war.
Ach, wie komisch dacht ich mir,
kennen doch nur Leute hier.
Rief da an, was hört ich da,
war die Nummer von Mandy, jaaaaa.
Das hat mir dann den Rest gegeben,
wollte nicht mehr mit ihm leben.
Ich sprach ihn an, was soll das hier,
er meinte, er sei jetzt bei ihr.
Ich fragte ihn oh weh, oh kraus,
über diese Mandy aus.
Ich sagte ihm, ich kann so nimmer,
die Beziehung wird immer schlimmer.
Noch an dem Abend war es aus,
schmiß ihn da aus der Wohnung raus.
Ich konnte so nicht weiter leben,
ihm auch keine Liebe geben.
Das war auch nicht das erstemal, das is ja klar,
das ne Ossi mit im Spiele war.
Er wurde blaß, oh Schreck, oh weh,
das ich ihn nochmal so blaß hier seh.
Das erstemal, ich es verdrängte,
sah er so aus, als der Nachbar sich hier erhängte.
Der Nachbar war auch noch ganz warm,
als mein Ex bei ihm kein Lebenszeichen mehr vernahm.
Er sprach da sehr viel, man war ich froh,
doch das blieb nicht lange so.
Bald kehrte ein der alte Trott,
ich wollte fliehn, wollt nur noch fort.
Ich habs geschafft, wie tat ichs bloß,
na den Alten bin ich los.
Er soll mich nur in Ruhe lassen,
sonst werd ich ihn für immer hassen.
Ich will meine Ruhe, das wünsche ich sehr,
ich schau in die Zukunft, was will ich auch mehr.
Den goldenen Käfig hab ich gesprengt,
auch so manchen Scheiß verdrängt.
Das Leben fängt gerade an,
wo ich mich nur drauf freuen kann.
Ich hab viel vor, gar manche Sachen,
mal weg von hier, viel reden,lachen.
Es war oft traurig,hier, und still,
was ich nun nicht mehr haben will.
Alleine sein ist sehr oft schwer,
da wünscht ich mir was liebes her.
Hab viel Wärme abzugeben,
das hat nicht jeder in seinem Leben.
Doch ich, das weiß ich ganz bestimmt,
werd es geben, wenn´s einer nimmt.



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