Die Rose
Gedicht - Text von Linda am 21. September 2007 08:34:
Die Rose
Verwundbar wie ein kleines Herz
Ihre Tränen zeigen, konnte sie nicht,
denn sie verbarg am Tag
ihr schönes Gesicht.
In der Nacht,
wenn sie am Himmel die Sterne sah,
öffnete sie ihr kleines Herz
und leuchtete in ihrem Licht.
Einst wollte sie mit der Sonne leben.
Gott hatte auch den Blumen das Licht gegeben!
Menschen kamen und fanden sie in ihrem Versteck,
nahmen ihr das Licht der Sonne weg.
Sie weinte, als man ihr den Himmel nahm,
doch dem, der sie brach, war es so egal.
Für ihn war es eine Blume und nicht mehr.
Sie flehte: „ Bitte laß mir mein Leben;
ich werde Dir auch mein schönstes Lächeln dafür geben!“
Den Menschen störte es nicht,
er hörte ihr leises Weinen nicht:
„Ich will noch nicht sterben, ich bin doch noch so klein.
Warum kann ich für Dich nicht etwas Besonderes sein?“
Ihre Kräfte verließen sie und sie fing an zu welken,
als ein Anderer sie fand
und sie in eine kleine Vase stellte.
Sie schien verloren zu sein,
doch ...
Was war mit ihr geschehen?
Ihr kleines Herz öffnete sich.
Sie fühlte sich stärker, als je zuvor,
als wäre sie neugeboren.
Die Tür ging auf und der Mann
näherte sich ihr.
Sie spürte Ängste ... „Was macht er mit mir?“
Er schaute sie verwundert an
und sprach leise zu ihr:
„Du hast mein Herz so sehr berührt
und ich habe deine Dornen nicht gespürt.
Du bist schöner, als ich es je hab` gedacht.
Ich nenne dich
* Königin der Nacht *
Diese Worte konnte sie gut verstehen.
Sie mußte weinen, da ...
Er hatte ihre Tränen gesehen.
Traurig fragte er:
„Warum sehe ich Tränen in deinem Gesicht?
Dir ... meine *Königin der Nacht*
gebe ich ein neues Licht.“
Ich schenke es *Dir*
in meinem Herzen
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