LIEBE (Er)

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Gedicht - Text von An-F-eaNjär am 31. August 2007 17:01:

(bitte nicht auf Rechtschreibung usw achten^^)zwinker


LIEBE

Er

Die ersten Strahlen des Morgens
fallen in sanften Schein
durch die hölzernen Fenster
Ihr Haar glänzt
als wäre es aus Gold
Er will es berühren
sie in die Arme schließen
und nie wieder loslassen
doch er kann es nicht
will es nicht
weiß er doch genau
dass wenn er dies täte
es ihm zu schwer fallen würde
sie wieder loszulassen
Die ganze Nacht lag er wach
dachte nach
über sein Leben
über ihr Leben
und was aus ihnen werden würde
Nie würde er ihr geben können
was sie verdient
sie sollte besser leben können
nicht in diesem Rattenloch
ohne Aussicht auf eine erfüllte Zukunft
Sie wird ihn nicht verstehen
Sie liebt ihn
Er liebt sie
aber Liebe wird vergehen
Sie wird einen Anderen finden
einen Besseren
Er spürt wie sie sich bewegt
Ihre Augen aufschlägt
ihre wundervollen Augen
so blau wie der Himmel
an einem wolkenlosen Frühlingsmorgen
Sie sieht ihn an
der gewohnte warme Blick
doch heute lässt dieser!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ihn innerlich gefrieren
Sie will ihn küssen
doch er weicht ihr aus
„Was ist los mit Dir?“
fragt Sie mit besorgter Stimme
Er will ihr sagen ,dass nichts ist
aber weiß das es nicht so ist
Sie weiß es auch
Er gibt keine Antwort
Er will nicht ,dass es vorbei ist
„Was ist los?“
ihre Stimme ist eindringlich
Er schweigt
„Sag es mir!“
Sie klingt verzweifelt
Er schweigt
Sie sehen sich an
sehen die Angst
die Verzweiflung
in den Augen des Anderen
hilflos versucht Er
den Blick nicht von ihr lassend
seine Stimme wieder zu erlangen
schließlich steht er auf
festen Schrittes
geht er zum Fenster
„Es ist vorbei
geh!“
seine Stimme klingt hart
zu hart
dass wollte Er nicht
„Nein!“
Tränen standen in ihren Augen
„Bitte
lass mich nicht allein“
„Verschwinde!“
„Niemals“
„Pack deine Sachen
Luder!“
was hatte Er da nur gesagt
so sollte es nicht sein
empört stand Sie auf
rannte hinaus
Sie war weg...
Was hatte Er nur getan
Er könnte niemals ohne Sie leben
niemals...
Er geht
mit Tränen verklärtem Blick
auf die Küche zu
die kalten Fliesen
lassen ihn frösteln
das eisige Metall
brennt sich in seine Hand
er kann nicht ohne sie
niemals
Er hat Angst
aber was sollte er sonst tun
Er sah keinen anderen Ausweg
Er spürte den stechenden Schmerz
die wärme des Blutes
dass über seinen Arm rinnt
klammert sich an seinen Traum
von einer perfekten Zukunft
mit ihr...
es wird dunkel um ihn
sein Gesicht
getaucht in warmes Licht
durch die ersten Strahlen des Morgens



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